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Warum auch Hotels mit einer älteren Gästestruktur digital(er) werden sollten

von Patrick Luik | 09.10.2017 | Lesedauer: 8 Minuten
Es gibt Regionen und Sehenswürdigkeiten in Deutschland und Europa, welche gerade für ein älteres Publikum interessant sind. Da ist es nur allzu logisch, dass Hotels auch ein entsprechendes Angebot parat haben. Doch warum sollten sich gerade diese Hotels mit der Digitalisierung beschäftigen, wenn ältere Gäste doch offenbar wenig technikaffin seien oder sogar kein Smartphone nutzen würden? Ein nicht von der Hand zu weisendes Argument liefern Erhebungen der Statistik-Plattform „Statista“. Hierbei geht hervor, dass bereits 88% der 50 bis 64-Jährigen ein Smartphone nutzen. Ab 64 Jahren und älter bereits jede/r Vierte. Tendenz steigend. Einen weiteren interessanten Wert liefert das Statistische Bundesamt, wonach 55% der ab 65-Jährigen bereits das Internet täglich nutzen (Stand 2015). Über alle Altersgruppen hinweg, gehen 81% per Smartphone ins Internet. Diese (digitalen) Trends sollten auch Hotels mit einer älteren Gästestruktur für sich nutzen, damit der digitale Wandel nicht zum Problem wird.

Ein erster Schritt hin zu einem digitalen Hotel ist bereits in wenigen Augenblicken durch ein sogenanntes Gäste-Service-System (GSS) möglich. Hierdurch können der entsprechenden Zielgruppe beispielsweise Wander-, Radwege und sonstige Geheimtipps bereitgestellt werden. Auf Wunsch können derartige Services dank vorhandener Schnittstellen & Integrationen mit nur einem Mausklick und i.d.R. ohne zusätzliche Kosten ebenfalls automatisiert werden. Eine echte Win-Win-Situation.

Fazit: Auch die „ältere Generation“ strebt nach mehr Technologie im digitalen Zeitalter. Diesen Trend sollten sich daher auch Hotels mit einer älteren Gästestruktur zu Nutzen machen. Dies ist durch kostengünstige und einfache Gäste-Service-Systeme (GSS) möglich.